Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

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Jolee Bindu
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Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Jolee Bindu » 03.03.2014, 10:54

Im Zuge des Krieges wurde sie für einen Anschlag auf den Jedi-Tempel verantwortlich gemacht und floh in die Unterwelt von Coruscant. Obwohl ihre Unschuld in einem Prozess bewiesen werden konnte, entschied sie sich dazu, vorerst nicht in den Jedi-Orden zurückzukehren.

Ihr wurde angeboten, sich wieder dem Orden anzuschließen, was sie jedoch ablehnte und den Tempel verließ. Anakin, der ihr folgte, erklärte sie, dass sie nicht länger bleiben könne.


Quelle: Jedipedia, Begriff: Ashoka Tano


Wie habt ihr als Jedi diese Situation wahrgenommen?

Hätte der Rat Ashoka mehr Vertrauen geben müssen? Hat sie sich in den zurückliegenden Jahren nicht als zuverlässige Padawan erwiesen die für die Ideale des Ordens steht?

Warum sah der Rat der Jedi nur das, was als Beweise dargelegt wurde? Warum spürte niemand, dass dies ggf. nicht das ist, was es scheint? Hätte man aufgrund der letzten Jahre nicht eher dahinter kommen müssen, dass vieles im Verborgenen liegt und Intrigen – egal auf welcher Seite – in dieser Phase des Krieges fast schon tagtäglich sind?

Hat Ashoka am Ende richtig gehandelt, indem sie den Orden verlässt? War es Wut, Enttäuschung oder ein logischer Schritt, weil das Vertrauen zu sehr zerstört war? Ihr Meister Anakin hatte ja an sie geglaubt….

Wie weit gilt das Vertrauen in dieser Zeit zu sich selbst und anderen Jedi? Wieso konnte man das Vertrauen scheinbar zu Ashoka nicht zeigen oder erklären – gleichzeitig aber blind vor Vertrauen das Doppelspiel von Palpatine so leben? Hätte hier nicht auch irgendwann mal eine Art Misstrauen entstehen müssen?
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Yneha
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Yneha » 03.03.2014, 20:06

Das frage ich mich auch, denn der Rat hätte ihre Unschuld eigentlich spüren müssen. Auch, wenn ich es schade finde, so kann ich ihre Beweggründe verstehen, dass sie nicht mehr in den Orden zurück wollte, denn sie war erschüttert davon, wie die Jedi sie behandelten. Ich wäre nach sowas wohl auch nicht mehr in den Orden zurück gegangen.

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Kal Ti-Ras
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Kal Ti-Ras » 04.03.2014, 09:30

Ist gut so...scheinbar hat sie mitbekommen was dann doch so läuft...und das man jetzt in Yodas Story Arc den letzten Folgen jetzt mitbekommen kann auf Super RTL...tja...da traut keiner keinem mehr...und wir wissen jetzt wie das mit den Clonen so gelaufen ist...

Gut das Asoka noch den Absprung geschafft hat sonst wäre sie bestimmt ein Opfer er Order 66 geworden...

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Jolee Bindu
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Jolee Bindu » 04.03.2014, 10:06

Alyna Assant hat geschrieben:Das frage ich mich auch, denn der Rat hätte ihre Unschuld eigentlich spüren müssen. Auch, wenn ich es schade finde, so kann ich ihre Beweggründe verstehen, dass sie nicht mehr in den Orden zurück wollte, denn sie war erschüttert davon, wie die Jedi sie behandelten. Ich wäre nach sowas wohl auch nicht mehr in den Orden zurück gegangen.
Kann hier nicht der Satz der Jedi interpretiert werden " Gefühle gibt es nicht, Frieden gibt es. Unwissenheit gibt es nicht, Wissen gibt es...."? Das die Jedi klares Wissen über die Fakten den Gefühlen vorgezoben haben?
Kal Ti-Ras hat geschrieben:Ist gut so...scheinbar hat sie mitbekommen was dann doch so läuft...und das man jetzt in Yodas Story Arc den letzten Folgen jetzt mitbekommen kann auf Super RTL...tja...da traut keiner keinem mehr...und wir wissen jetzt wie das mit den Clonen so gelaufen ist...

Gut das Asoka noch den Absprung geschafft hat sonst wäre sie bestimmt ein Opfer er Order 66 geworden...
Aber hat ihr Meister ihr denn nicht gezeigt, wie sehr er an ihr glaubt. War es dann fair ihn so zurückzulassen..obwohl er sich so für sie eingesetzt hat? Wäre es dieser besonderern Meister-Padawan Bindung nicht Wert gewesen, sie weiterzuführen? Was wäre passiert, wenn Ashoka bei ihm geblieben wäre?......Wäre Anakin dann trotzdem so der dunklen Seite verfallen?

Oder war es am Ende alles so vom Imperator geplant, dass Ashoka ihren Meister verlässt und dadurch auch bei ihm (Anakin) ein mentaler Bruch zum Rat entsteht..ein erster Riß in Bezug auf Vertrauen...ein erster Schritt der Zweifel an den Idealen der Jedi.
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Kyp Cestus » 05.03.2014, 15:53

Könnte mir gut vorstellen das Palpi dahinter steckt,um Anakin langsam aber sicher immer mehr vom Orden ab zu spalten und damit misstrauen sät
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thoraquin
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von thoraquin » 05.03.2014, 22:23

Das Ashoka den Orden verlassen hat ,setzte sich meiner Meinung nach aus Mehreren Faktoren zusammen .Die Enttäuschung darüber das Rat ihr nicht Glaubte, Obwohl sie es hätten Spüren müssen (aber sie wahren wohl zu sehr mit dem Krieg Beschäftigt,den sonst hätten sie doch auch die Dunklen schwingungen spüren müssen die Palpi umgaben,Oder sie waren sich einfach zu selbstsicher in Ihren Urteilen bez Meinungen ).Das sie im Krieg Gelernd hat das es nicht nur Gut oder Böse,Hell oder Dunkel Gibt, sondern auch Grauzonen ,das sie selber für jemanden Gefühle endwickelte ,und (da sie über Anakin und Padme bescheidwuste ) die Problematikin in einer Heimlichen Beziehung sah .
Und die Meister-Padawan Bindung aufzulösen viel ihr bestimt schwerer als den orden zu Verlassen.(da dies ja schon mehr eine Freundschaft war.)
Ich glaube schon das Anakin Trotzdem der Dunkelen Seite verfallen wär; Da es ja um das Leben seiner Frau ging .
Ich Denke das sie den Orden verlassen hat um erst eimal mit sich selbst ins Reine zu kommen,nicht aus Wut oder Enttäuschung
Die Macht, ist es,die dem Jedi seine Stärke gibt.

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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Ayara Kotum » 06.03.2014, 22:13

Der Jedi-Rat versagt gegen Ende der Serie immer mehr. Das Misstrauen in den eigenen Orden und dessen Mitglieder wächst. Ahsoka ist ein Opfer davon geworden. Ich fand ehrlich gesagt, dass viel zu hart mit ihr umgegangen worden ist. Einen Teenager vor ein Kriegsgericht zu stellen, fand ich schon happig. Aber die Jedi schicken ja offenbar auch 14jährige zu Einsätzen in Kriegsgebiete...

Ich glaube nicht, dass Ahsoka mit Wut den Orden verlassen hat, eher mit Trauer und Enttäuschung. Die Jedi waren ihre Familie und ihrer Familie hat ihr misstraut und sie ausgestoßen. Da kann auch ihr Meister, der zu ihr gehalten hat, das Blatt nicht mehr wirklich für die Jedi wenden.
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Yneha » 06.03.2014, 23:48

Aber die Jedi schicken ja offenbar auch 14jährige zu Einsätzen in Kriegsgebiete...
Jap, das tun sie...

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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Araya Syn » 09.03.2014, 19:15

Zumal Anakin jetzt auch nicht deeeer Vorzeigejedi ist. Einen Draufgänger wie ihn mit Ahsoka zusammenzustecken musste ja Chaos ergeben^^

Man sieht, dass Ahsoka, als sie den Tempel verlässt, weint. Sie ist also wirklich traurig und enttäuscht. Wer wäre das an ihrer Stelle auch nicht? Diese Intrige gegen sie war geschickt eingespielt, dass Barriss die Verräterin ist, finde ich nun ja ... ähm, lassen wir das ^^ :lol: Ich denke, dass Barriss' Worte Ahsoka sehr erschüttert haben, sie waren ja auch Freundinnen. Dieser Verrat in der Freundschaft + das Misstrauen des Jedi-Rats hätte mich an ihrer Stelle auch nicht sonderlich freudig gestimmt, da wieder mitzumachen.

Sie wurde angeklagt und wäre für diese Tat verurteilt worden, sprich: der Jedi-Rat hätte sie verurteilt, obwohl sie eine so treue und vor allem gute Jedi-Padawan war.

Der Vertrauensbruch war da und ein einfaches "Sorry, wir haben uns getäuscht, komm, werd wieder Padawan" ist da nicht die Abhilfe
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Kal Ti-Ras » 10.03.2014, 09:59

"Padawan" denke ich wäre sie auch nicht mehr geworden..man erinnere sich an den Spruch von Mace Windu (Prüfung bestanden usw.)...ja wäre sie denn evtl. als "Ritter" wieder in den Orden aufgenommen worden sprich wäre direkt der Ritterschlag erfolgt ?....man weiss es nicht und bekommt es auch nicht mehr heraus...

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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Jolee Bindu » 10.03.2014, 10:20

Kal Ti-Ras hat geschrieben:"Padawan" denke ich wäre sie auch nicht mehr geworden..man erinnere sich an den Spruch von Mace Windu (Prüfung bestanden usw.)...ja wäre sie denn evtl. als "Ritter" wieder in den Orden aufgenommen worden sprich wäre direkt der Ritterschlag erfolgt ?....man weiss es nicht und bekommt es auch nicht mehr heraus...
es ist die Frage ob dieser geplanter Ritterschlag für Ashoka eher ein..."Entschuldigungs-Geschenk" war.
Denn wenn sie verurteilt wäre.....was dann?

Hat der Rat gemerkt, gespürt, dass man nicht immer der erkennbaren Logik und der Fakten trauen darf?
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Araya Syn » 10.03.2014, 12:56

Naja, Anakin hat ihr doch ihren Padawan-Zopf wieder hingehalten. Ich denke nicht, dass man sie zum Ritter geschlagen hätte, auch wenn es eine wirklich harte Prüfung gewesen ist. Bedenke, sie ist zu dem Zeitpunkt 16-17, höchstens 18. Anakin war zwar auch jung Ritter, aber nicht so jung.

Die Jedi haben so oder so eine wirklich gute, tapfere Jedi verloren. Ob sie nun verurteilt worden wäre oder nicht.
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Jaime Skywalker » 10.03.2014, 21:36

Ich denke nicht dass man dem Rat hier die Schuld zuweisen kann. Eigentlich glaubte keiner von ihnen daran dass Ahsoka wirklich schuldig war, aber die Beweise sprachen gegen sie. Gern hätten die Jedi diese Angelegenheit intern geregelt und versucht die Wahrheit herauszufinden. Doch das Volk der Republik, dem die Jedi ihren Dienst geschworen hatten, schrie nach Gerechtigkeit und hätte es nie verstanden, dass ausgerechnet die Jedi, die ja angeblich für die Gerfechtigkeit standen, diese ausgerechnet in ihren Reihen nicht walten lassen. Das Vertauen war ohnehin schon erschüttert.
Daher ist die Entscheidung des Rates Ahsoka aus dem Orden auszuschließen, damit sie vor ein Militärgericht gestellt werden kann, eine rein politische und in Anbetracht des Druckes unter den sie gesetzt wurden die einzig mögliche, wenn sie vorhaben die Republik weiter zu beschützen. Lieber ein Mitglied opfern als den ganzen Orden und womöglich die ganze Republik.

Dass Palpatine den Verrat von Barriss arrangiert hat glaube ich nicht. Dennoch hat Bariss, deren Motive zwar durchaus verständlich, Methode jedoch sehr fragwürdig war, Palpatine damit in die Hände gespielt. Und er hat die Situation natürlich zu seinem Vorteil genutzt. Diesem ging es nicht nur darum die Jedi zu vernichten. Dafür hätte er keine Klonmarmee gebraucht, die Separatisten hätten die Jedi einfach überrollen können. Was er wollte war die Jedi zu brechen, Misstrauen zu säen, sie soweit in Ungnade fallen zu lassen, dass wenn der Orden einmal zerschlagen war, keiner die Jedi auch nur betrauern oder vermissen würde. Ich glaube von da an wo eine Klonarmee im Aufrag der Jedi bestellt wurde und heranwuchs, hatten sie schon verloren. Keine Entscheidung hätte sie aus dieser Spirale wieder herausführen können.

Aber eigentlich ging es ja um Ahsoka. Ich kann ihre Entscheidung durchaus nachvollziehen. In ihrer Situation wäre ich wohl zwischen Enttäuschung und Verständnis hin und her gerissen und müsste mir erstmal über meine Gefühle klar werden. Etwas in der Art sagt ja auch Ahsoka. Und ich würde dem Gefühl dass hier irgendwas absolut schief läuft, einem Gefühl das zu dieser Zeit wohl jeder Jedi bewusst oder unbewusst hat, auf den Grund gehen wollen. Meditation. Doch würde ich das im Tempel tun wollen, der bereits so von Dunkelheit und Täuschung eingehüllt ist? Wohl eher nicht. Also würde ich wohl auch gehen, jedoch mit dem Ziel hoffentlich weiser zurück zu kehren. Möglicherweise hätte auch Ahsoka das vorgehabt.
Doch hätte ich den Orden ohne den unfreiwilligen Ausschluss freiwillig verlassen? Niemals. Ich hätte dieses nagende Gefühl beiseite geschoben, weiter und weiter gekämpft und mir eingeredet, wenn diese Separatisten erst besiegt sind dann habe ich Zeit diesen Gefühlen auf den Grund zu gehen und alles wird gut. Dumm? Kurzsichtig? Vielleicht, aber was hätte man sonst schon tun können? Nicht kämpen und die Republik einfach im Stich lassen?

Ahsoka musste dies alles zustoßen um sich aus Palpatines Maschienerie zu befreien. Und dass sie trotz allem was ihr wiederfahren ist dem Licht bis zum Schluss treu bleibt spricht für sie... und für Anakin. Am Ende hat der zukünftige Sith-Lord doch die perfekte Jedi ausgebildet.
Hmmm, ebenso wie Count Dooku... während der Vorzeige-Jedi Obi-Wan... irgendwie ist das gerade etwas verstörend... Darüber meditieren ich werde. :yodalightningball: :wink:
Geduld ist keine Tugend, sondern eine Lektion, die es jeden Tag aufs Neue zu lernen gilt.

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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Jolee Bindu » 11.03.2014, 10:00

Jaime Skywalker hat geschrieben: Daher ist die Entscheidung des Rates Ahsoka aus dem Orden auszuschließen, damit sie vor ein Militärgericht gestellt werden kann, eine rein politische und in Anbetracht des Druckes unter den sie gesetzt wurden die einzig mögliche, wenn sie vorhaben die Republik weiter zu beschützen. Lieber ein Mitglied opfern als den ganzen Orden und womöglich die ganze Republik.
Ähnlich der Aussage von Spok " Das Wohl vieler ist wichtiger als das Wohl weniger, oder eines Einzelnen"...
Ist dann nur die Frage, ob Ahsoka das auch sieht...uns sich diesem Opfer unterwirft..und...was ebenfalls wichtig ist...warum dann keiner im Nachgang das so offen und ehrlich gesagt hat. Sollte Ehrlichkeit nicht wichtig sein.

Zumindest eines hat man dadurch erreicht: das Vertrauen innerhalb des Ordens selbst war mehr als brüchig.

Interessant ist auch, dass man dann wohl eher der Republik, dem Senat vertraut...nicht dahinterkommt, dass der "große Verräter" dort sitzen könnte...als das man sich selbst (den Jedi untereinander) vertraut.
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Re: Ashoka Tano - der Abschied vom Jedi-Orden

Beitrag von Revan von Borbra » 11.03.2014, 22:01

Der Abschied von Ashoka... war eine moralische Verkaufsentscheidung für Gewinnzahlen, oder kurz um... hätte man Ashoka sterben lassen, hätte man Weltweit eine Menge Kinder die sie lieb gewonnen haben, das Grauen der Wirklichkeit gezeigt und gleichzeitig die Verkaufszahlen für Merchendising rapide geschmälert. Also musste man eine Lösung finden, die jenseits jeglichen Verstandes ist und doch die Verkaufszahlen hoch hält.
Damit blieb nur, sie musste aus dem Orden raus... wenn man jetzt bedenkt, dass Barris, die ja die böse Drahtzieherin am Ende der Klon-Kriege als Jedi Ritterin, mit Ayla auf Feluccia durch die Order 66 sterben soll, sie nach der Klone Wars Folge aber als Padawan inhaftiert wurde, bleibt der logische Zusammenhang der ganzen Geschichte mehr als fragwürdig.

Versucht man das alles jetzt in logisch erklär bare Formen zu pressen, die in einem Kontext mit der Geschichte, dem Krieg, den Jedi usw. steht. Muss man sagen, die Jedi sind sowas von sau dämlich. Klar sieht alles aus, als wäre Ashoka schuldig, aber selbst der Dümmste unter ihnen und einige waren wirklich zu dämlich ihr Lichtschwert richtig herum zu halten (siehe Kampf mit Sidius im Senat aus EP3), hätte die Verdienste von Ashoka in Relation zu dem Verbrechen ziehen müssen und sich fragen müssen, warum sollte sie DAS getan haben? Es mangelte am Motiv von Anfang an. Wenn die Polizei auch nur ansatzweise so dämlich arbeitet, kann man nicht mehr von einem Rechtsstaat reden, sonder muss von einem Unrrechtsstaat ausgehen, neben dem Nord Korea und Co. mit einer weißen Weste dastehen. In diesem Fall haben die Jedi ihren Untergang wirklich sowas von verdient, mehr geht ja kaum noch.

Was hätte ich als Jedi in diesem Fall getan... ich hätte Ashoka recht gegeben und den Orden, zusammen mit einem Aufruf an alle verbliebenen Jedi, ebenfalls verlassen. So hätten nach der Order 66 wesentlich mehr Jedi überlebt und der Wiederstand gegen das Imperium wäre sicher von Anfang an weit besser und größer gewesen.
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