Was ist der Unterschied zwischen einem Held und Antiheld?

Moderator: Jaime Skywalker

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Nam-Or Skyscout
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Beitrag von Nam-Or Skyscout » 31.08.2007, 09:45

gut, dass du das letzte Wort noch mit reingeschrieben hast :o 8)

sonst hätte ich echt an mir selbst gezweifelt ;)

allerdings gebe ich zu, dass mir Deine Sprüche z.T. schon ziemlich auf die Nerven gehen ... (und da bin ich wohl nicht der einzige :!:)
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T'ainama Katra

Beitrag von T'ainama Katra » 31.08.2007, 11:14

marshall skyscout ist doch kein sithlord! (...oder doch? hat er uns nur alle getäuscht? geblendet mit seiner rechtskundigkeit um von seinen wahren absichten abzulenken? die wiedergeburt des Imperators? ... )
:D :D :D

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Nam-Or Skyscout
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Beitrag von Nam-Or Skyscout » 31.08.2007, 11:42

NEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNNNNN

oh bitte, nennt mich nicht Marshall :(


was das mit dem Sith angeht:
ich hatte Anfang des Jahres, als hier so einiges drunter und drüber ging, überlegt die Seiten zu wechseln (hatte mich auch schon bei einer "Konkurrenzseite angemeldet) hab es aber wieder dran gegeben :D
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joe

Beitrag von joe » 31.08.2007, 23:49

Darum bist du ein wahrer Held Skyscout... 8) :wink:
Helden bleiben immer vorne an der Front.
Leute wie ich springen am liebsten in Deckung und hoffen das die anderen nicht rausbekommen das man die Schuld an der Situation hat. :lol: :wink:

Was das Nerven angeht: Ich setz eben gerne Reizpunkte. 8) Das regt das Denken an...;-)

Ich halte es allgemein wie Jesus:

Selig sind die Menschen die sich nicht an mir stören.Bild

Guckt mal:Lustiger Smilie( hab ich gerade gefunden)
Bild

T'ainama Katra

Beitrag von T'ainama Katra » 01.09.2007, 10:38

Darum bist du ein wahrer Held Skyscout... Cool Winken
Helden bleiben immer vorne an der Front.
schleeeeiiimmmmeeeer ;)
Was das Nerven angeht: Ich setz eben gerne Reizpunkte. Cool Das regt das Denken an...Winken
da kann ich nur beispflichten. denn "zweifel sind der ansporn jeden denkens" (sir peter ustinov)

Largo Valaxtex

Beitrag von Largo Valaxtex » 01.09.2007, 17:02

ich bin eindeutig ein Anti-Held.

ich bin gemein, gerissen, abartig, brutal und über haupt nicht heldenhaft.

wer in mir einen helden sieht muss etwas von den oben genannten eigenschaften haben.

:twisted:

joe

Beitrag von joe » 01.09.2007, 23:56

@ Largo
Solange du deswegen nicht in der Zeitung landest geht das schon in Ordnung. :wink:

@Tai

Ich versuche nur Skyscout moralisch zuunterstütznen. :wink: ( braucht der scheinbar manchmal)
Ausserdem sehr schönes Zitat von Ustinov.
Ustinov ist einer der wenigen guten Sachen die je aus England gekommen sind.
( Neben den Beatles )
Er kam doch aus England ,oder?

( Auu.... Mein Hund Harpo knabbert gerade an meinen Schuhen... :roll: :wink: )

T'ainama Katra

Beitrag von T'ainama Katra » 02.09.2007, 12:35

ustinov war ein totaler weltenbummler. soweit ich weiß kommt ein elternteil aus russland, der andere aus england. gelebt hat er einige zeit auch in deutschland und später glaiub icha uch usa.

@largo: ich glaube auch du hast eine gute seite :)

Taan V'ieru

Held / Antiheld

Beitrag von Taan V'ieru » 19.01.2008, 15:37

Im StarWars Universum einen Helden oder Antihelden zu finden ist schwer, aber ich würde, wenn die Jedi es nicht ablehnen würden, diese als Helden bezeichnen, und Boba Fett und Han Solo als Antihelden.

Aber als wahren Antihelden bezeichne ich Riddick (Vin Diesel), ein Mörder, in beiden Filmen (Pitch Black und Riddick, Chroniken eines Kriegers) den anderen eher Hilft als ihnen böses zu tun...

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Dan Carto
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Beitrag von Dan Carto » 07.11.2008, 17:29

Öhm... um die Verwirrung mal zu steigern. Das "Anti" in Antiheld negiert nicht das Held in Schurke, sondern in Tolpatsch! Nur mal um hier die Definition festzuhalten.
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut..." Zitat: J.W.v.Goethe
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Beitrag von Dan Carto » 11.11.2008, 15:40

Dennach ist z.B. Jar Jar Binks ein Paradebeispiel für einen Antihelden. Tolpatischig, unfreiwillig, ja zufällig und definitiv nicht gewollt ist er ein Held. In der Schlacht von Naboo z.B. zerstört er mehrere Panzer und etliche Kampfdroiden...

Bei Han Solo wird der Eindruck erweckt das er auch ein Antiheld ist. Viele meinen das er nur unglaubliches Glück hat. Tatsächlich ist das aber 1. von ihm so gewollt und 2. steckt hinter fast allem kühle Kalkulation und natürlich überragende Fähigkeiten. Die richtig guten Spieler zeichnet genau das aus. Und jemand der gegen Lando Calrissian beim Sabbac gewinnt, ist ein verdammt guter Spieler! :wink:
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KyloRen

Re: Was ist der Unterschied zwischen einem Held und Antiheld?

Beitrag von KyloRen » 23.06.2009, 18:07

Ich würde auch sagen das ein Antiheld ein Held ist, der mit unkonventionellen Methoden/Mitteln zum Helden wurde. Also nicht der klassische holde Ritter auf dem hohen Ross, sondern ein Gegenmodell dazu- aber trotzdem für seine Ideale einstehend... Ein Antiheld ist somit nicht das was man sich unter einem "klassischen" Helden vorstellt- er ist eben anders, alternativ.. aus der Norm heraus stechend.

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Golradir Súrion
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Re: Was ist der Unterschied zwischen einem Held und Antiheld?

Beitrag von Golradir Súrion » 23.06.2009, 18:24

Held: hmm, fallen mir gerade ne Menge ein...

Antiheld: DarthDraganus bzw. die LightVersion Golradir Súrion. Beide bedienen sich unkonventioneller Methoden um ihre Ziele/ die Ziele die sie verkörper, respektieren, erreichen wollen, usw. zu erlangen
Es gibt keine Unwissenheit, es gibt Wissen.
Es gibt keine Furcht, es gibt Stärke.
Ich bin das Herz der Macht,
Das offenbarende Feuer des Lichts,
Das Mysterium der Dunkelheit,
Im Gleichgewicht mit Chaos und Harmonie,
Unsterblich in der Macht.

Seylar Kurita

Re: Was ist der Unterschied zwischen einem Held und Antiheld?

Beitrag von Seylar Kurita » 01.10.2009, 21:44

Auch wenn die Diskussion vielleicht etwas eingeschlafen ist, verspüre ich einen tiefen inneren Drang, noch etwas hinzuzufügen.

Vorneweg:
Patrick Bateman (Hauptfigur in American Psycho) ist KEIN Antiheld.

Ein Antiheld ist irgendwie ein Held, aber eben ohne die typischen Attribute.

Da fallen mir Charaktere wie z.B. The Spawn ein.
Er versucht das Richtige zu tun, doch egal was er tut, es verwandelt sich in das Schlimmste, das geschehen kann.

Im filmischen der bereits genannte Jack Nicholson in One flew over the cocoos nest.

Einfach eine Art tragischer Held, welche zwar die richtigen Ziele haben, bei denen aber nichts wirklich klappt.

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Jolee Bindu
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Re: Was ist der Unterschied zwischen einem Held und Antiheld?

Beitrag von Jolee Bindu » 25.05.2010, 17:06

Held oder Anti-Held?

Was ist ein Anti-Held?

Um zu wissen, was er ist muß man auch wissen was er nicht sein könnte oder nicht ist.

Nämlich ein Held – wer oder was ist ein Held in unseren Augen?

Ist ein Held – wie im Lexikon definiert – einer, der mit großer Lebenskraft ausgestattet ist und für sich tapfere Ruhmestaten erlangt und dadurch von anderen Mitmenschen in einen höheren Stand erhoben wird? Hier wäre z.B. Odysseus ein gutes Beispiel.

Oder gilt die Begrifflichkeit „Held“ auch bei Menschen, die für Andere oder im Namen von Ideen, Visionen oder Lebenszielen große Taten vollbringen. Vielleicht könnte man hier Jeanne d’Arc oder Ghandi nennen.

Vielleicht sind auch Helden nur ganz einfache Personen, die in Außnahmensituationen übermenschlich, ohne nachzudenken, reagieren um andere Menschen zu retten. Da fällt einem der Familienvater ein, der im letzten Jahr einfach in den Rhein sprang um ein Kind vor dem Ertrinken zu retten.

Wie definieren wir nun den „Anti-Helden“?

Wie wäre die Situation beim Anti-Helden, wenn man die Situation des Familienvaters nimmt, der ohne nachzudenken in den Rhein springt um das Kind zu retten?

Würde er springen wollen und traut sich nicht … wäre er dann Anti-Held weil er das Gegenteil von einem Helden tut?

Oder kann es auch sein, daß es ihm zu gefährlich ist, ihm die Vernunft sagt sich selber nicht zu gefährden und er lieber nur den Rettungsdienst ruft? Durch die direkte Rettung wäre er ein Held …und nun ein Anti-Held…oder sogar Feigling?

Wie würde die Geschichte aussehen, wenn (wie auch oben genannt) Ghandi ein Anti-Held wäre. Würde er die Unabhängigkeit Indiens fordern und anstatt Salzmarsch und Demonstrationen nur Beschwerdebriefe schreiben weil es am ungefährlichsten ist? Dadurch, daß er vorne weg ging und für die Idee stand, wurde er zum Helden……wenn er nur Briefe hinterm Vorhang geschrieben hätte….wäre Ghandi dann ein Anti-Held?

Hier könnte man auch die Definition von Dan einbringen, die die Situation vielleicht am besten darlegt.

Der Anti-Held ist eine Person, die gerne ein Held wäre aber es einfach durch falsche oder unglückliche Aktionen es nicht schafft diese Hürde zu erklimmen.

Muß das deswegen schlecht sein?

Was ist das besondere bei einem Anti-Helden?

Der Held ist klar in seiner Linie, geht diesen Weg, steht für Stärke, kennt keine Schwächen und ist der Liebling der Leser oder Hörer. Alles funktioniert bei dem Helden (zumindest im Film). Viele identifizieren sich mit Heldennamen. Der Held ist für viele eine Art Mentor und Ausblick auf das, was sie gerne sein möchten.

Beim Anti-Helden sehen wir den Versuch einer Person, eines Menschen, anderen Helden nachzueifern. Sehen, wie er versucht mit allen Mitteln die ihm zur Verfügung stehen seine Träume und Ziele zu verwirklichen……es ihm aber nur bedingt bis gar nicht gelingt. Wir sehen seine Schwächen, seine Irrtümer und seinen Versuch sich selbst über seine Fähigkeiten zu stellen und wie er scheitert. Wir erleben Gefühle und vielschichtige, tiefer gezeichnete Charaktere. Die heroischen Eigenschaften werden hier durch verschiedenste Variationen seines Könnens ersetzt.

Es zeigt uns, daß man manches nicht erzwingen kann…….Heldentum wird meist nicht in die Wiege gelegt sondern ist ein Prozeß, eine Aktion, die aus vielschichtigen Gründen entsteht.

Und es liegt in unserer Betrachtungsweise, ob auch der Versuch, sich für etwas einzusetzen und sein Bestes zu geben aus einem Anti-Helden auch einen Helden erscheinen läßt.

Nicht umsonst sagt meine Frau immer: na, du bist mir vielleicht ein Held !
Dann dreht sich der alte Jolee um, schaut nochmals mit einem verschmitzten Lächeln auf die mit dem Bügeleisen versengte Wäsche und geht lieber wieder in die Werkstatt um Kostüme zu bauen während seine Frau das Bügeln wieder selbst in die Hand nimmt. Im Kopf denkt sich Jolee „…manchmal muß man zeigen, dass man es wirklich nicht kann, um es nicht tun zu müssen „
"Es ist der Wert der Überzeugungen, der den Erfolg ausmacht, nicht die Azahl der Anhänger"
Remus Lupin

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