Die Macht zu nutzen...

Moderator: Jaime Skywalker

Benutzeravatar
Ayara Kotum
Padawan
Beiträge: 472
Registriert: 17.10.2010, 19:01
Wohnort: Heisterbacherrott
Kontaktdaten:

Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Ayara Kotum » 19.03.2011, 14:46

Mal angenommen, ihr wärt in der Lage, die Macht zu beherrschen.
Wofür würdet ihr sie einsetzten?
Würdet ihr es schaffen, sie wie die Jedi, nicht zu eurem eigenen Vorteil einzusetzten?
Würdet ihr euch eher mit der Hellen oder der Dunklen Seite verbunden fühlen, oder beide nutzen?

Ich glaube von mir, dass ich die Macht nicht so diszipliniert für das Gute und nie für mich selbst anwenden würde. Allerdings würde ich anderen auch nicht mutwillig für meinen eigenen Gewinn Schaden zufügen.

Aber wenn man mal wieder die Hausaufgaben vergessen hat, dem Lehrer einfach sagen zu können: "Wir hatten nichts auf."...
Schon eine verlockende Vorstellung. :P

Also, wie würdet ihr euch einschätzen?
"Die Jedi sind keine Sekte, Anakin. Wir werden von Mitgefühl und von dem Glauben geleitet, dass die Macht größer ist, als die Summe jener, die sich ihr öffnen."
-Obi-Wan Kenobi-

Padawan von Jaime Skywalker

Benutzeravatar
Dan Carto
Jedi-Ritter
Beiträge: 538
Registriert: 13.01.2008, 17:27
Wohnort: Jürgenshof

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Dan Carto » 19.03.2011, 18:00

Ich lasse ja nur ungerne den Vorzeigejedi raushängen, aber ich würde mich ausschlieslich auf die Helle Seite konzentrieren. Die Dunkle Seite ist mir zutiefst zuwider.

Wofür nutzen... eine gute Frage. An sich ist das deutsche diplomatische Korps mein erster Gedanke. Klassisch den Diplomaten/Vermittler spielen. Die weltpolitischen Verwicklungen sind allerdings hochkompliziert und kaum zu durchschauen. Ausserdem hätte dann jede Entscheidung um so höhere Konsequenzen. Ich bin mir nicht sicher ob ich mit derartig viel Verantwortung zurecht kommen würde. Ob einen das davon abhalten sollte Gutes zu tun!? Ich denke nicht, trotzdem bin ich nicht sorglos genug um eine derartige Entscheidung auf fiktiven Annahmen zu gründen.

Was meinen "eigenen Vorteil" angeht... Nun ich halte mich für recht bescheiden. Solange meine Grundbedürfnisse (Nahrung, Kleidung, Wohnung, Freiheit, Sicherheit) befriedigt sind, benötge ich auch nicht mehr. Warum mehr (nehmen) wollen?!

Am Ende würde die Macht mir ja hoffentlich den rechten Weg zeigen.
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut..." Zitat: J.W.v.Goethe
K'oyacyi Mando'ade! K'oyacyi Jetii aliit!

Kama Samsa´Ra

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Kama Samsa´Ra » 19.03.2011, 20:13

Eine interessante Frage.

Ich würde mit der Macht heilen, also bspw. in Krankenhäusern arbeiten. Oder in Hospizen Menschen den Übergang erleichtern und die Angst nehmen.
Wenn man tatsächlich die Macht hätte würden einem diese (in der Realität sicherlich sehr schweren) Aufgaben bestimmt leichter fallen und mehr Befriedigung verschaffen, weil man sehr viel bewirken könnte.

Benutzeravatar
thoraquin
Jedi-Ritter
Beiträge: 105
Registriert: 27.12.2010, 17:52
Wohnort: d�sseldorf

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von thoraquin » 19.03.2011, 21:25

das ist wirklich eine schwere frage :shock:
ich denke das die meisten diese kräfte benutzen um gutes zu tun ,aber ist das gute auch immer das richtige?
ich meine damit ,ist das was ich als gut ansehe auch das richtige für mein gegenüber?
nartürlich wäre das heilen von krankheiten eine super sache :daumen:
aber würde ich den richtigen weg gehen oder den schnellen ?
man müste sich wirklich sehr unter kontrolle haben um nicht aus versehen mehr zu schaden als zu nutzen
das ist wirklich eine schwere frage
wenn man mal ernsthaft darüber nachdenkt
Die Macht, ist es,die dem Jedi seine Stärke gibt.

Yneha
Jedi-Ritter
Beiträge: 1182
Registriert: 09.04.2006, 18:42
Birthday

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Yneha » 20.03.2011, 10:08

Ich würde sie hauptsächlich für das Gute einsetzten, allerdings gibt es auch gewisse Dinge, wo ich die Dunkle Seite heraushängen lassen würde...oO

Kama Samsa´Ra

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Kama Samsa´Ra » 20.03.2011, 13:04

Mir ist noch ein egoistischer Grund eingefallen.

Die Telikinese. Weil ich ein fauler Mensch bin würde ich wohl doch öfters Dinge durch die Luft schweben lassen :wink: .

Benutzeravatar
Kyle Faasico
Jedi-Meister
Beiträge: 64
Registriert: 19.08.2007, 12:37
Wohnort: K
Kontaktdaten:

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Kyle Faasico » 20.03.2011, 18:38

Ich denke, jeder würde natürlich die Macht für das Gute einsetzen, aber das Gute hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab.
Meister von Luke Ti`Ree

Benutzeravatar
Moona Lara Tharen
Jedi-Meister
Beiträge: 691
Registriert: 14.11.2004, 19:14
Wohnort: Fulda
Kontaktdaten:

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Moona Lara Tharen » 20.03.2011, 21:31

Das wäre wohl die größte Prüfung meines Lebens! Ich würde das Geheim halten. Könnte sonnst sein,das irgendwer sich meiner habhaft macht, um sich meine Fähigkeiten für seine Zwecke zunutze zu machen.Nicht immer erkennt man,das man manipuliert wird! Auch ein Jedi nicht!
Ein Jedi gebraucht die Macht für die Erkenntnis.
Es gibt kein warum.
Überlass dich dem Frieden.

Benutzeravatar
Nam-Or Skyscout
Ratsmitglied
Beiträge: 2183
Registriert: 08.01.2005, 21:36
Wohnort: Ratingen
Kontaktdaten:

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Nam-Or Skyscout » 20.03.2011, 22:01

"aus großer Macht erwächst große Verantwortung" (Zitat Onkel Ben aus Spiderman)

ich denke das Problem ist, wenn man ein gewisses Maß an Macht(Fähigkeit) hat, und das dann einsetzt, wird man selbst / oder die Umwelt noch ein und noch ein und noch ein Quentchen mehr verlangen.

Beispiel heilen:
die Jedi können zwar in bedingtem Maße heilen, aber nicht den Tod aufhalten
daran ist z.B. Anakin zerbrochen !!

Beispiel Gutes tun:
was für einen (selbst) "gut und richtig" erscheint, muss für andere nicht zwangsläufig sein
es gibt ja diesen blöden Witz von den drei Pfadfindern, die zu spät in die Schule kamen, weil sie einer älteren Frau über die Straße geholfen haben - wieso zu dritt !? Die Omi wollte gar nicht rüber ;)

Beispiel Gedankentricks:
ein negatives Beispiel hat Ayara ja schon genannt, in den Filmen nutzen auch einzelne Jedi mal solche Tricks, um sich in der Situation einen Vorteil zu verschaffen - ob das dann immer zum "allgemeinen Vorteil" ist , oder mehr für ihren persönlichen ....


Mir fällt gerade eine Situation im Chat ein, wo ich die mir gegebene (Admin)Macht sogar schon mal sehr eigennützig missbraucht habe :wand:
also befürchte ich, dass es mit "der Macht" nicht anders werden würde :(

und was Moona geschrieben hat, stimmt auch:
(Ro)man ist leider zuweilen gut manipulierbar :roll:
call me Sky-Guy
__________________________________________
es gibt (fast immer) eine Alternative zum Kämpfen

Benutzeravatar
Kal Ti-Ras
Jedi-Ritter
Beiträge: 403
Registriert: 18.08.2010, 08:26
Wohnort: Gründau

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Kal Ti-Ras » 21.03.2011, 09:18

Trotzdem würde ich auch die dunkle Seite mitnutzen...für was braucht man noch ein Schweissgerät wenn man Machtblitze nutzen kann...äusserst praktisch. Den Rest aber nur für gute Dinge sofern möglich. :wink:

Rah-Gon Jinn

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Rah-Gon Jinn » 21.03.2011, 10:45

Kal Jericho hat geschrieben:Trotzdem würde ich auch die dunkle Seite mitnutzen...
Kal Jericho hat geschrieben:Den Rest aber nur für gute Dinge sofern möglich
Wenn das mal so einfach wäre. Das Problem dabei ist, dass die Macht, je nach dem ob von der hellen oder dunklen Seite, eine entsprechende Auswirkung auf den Anwender hat.

Ich versuche es mal anhand eines Beispiels zu erklären:
Man kann sein Frühstücksbrot mit einem Brotmesser oder mit einem Beil teilen - Wenn man es tut, wird man dabei den Unterschied spüren - und mit dieser Emotion würde man in den Tag starten :wink:
Man muss also schon recht gut auf sich acht geben und spüren, was es bei einem bewirkt, wenn man sich aus unterschiedlichen "Werkzeugkisten" bedient.

:force: aber stets mit Verantwortung auch in Bezug auf sich selbst.

Vilpuu Gedek

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Vilpuu Gedek » 21.03.2011, 19:48

Ich denke, der Macht ist es egal, wie sie eingesetzt wird.
Meiner Meinung nach ist es eine neutrale Kraft ohne "Ego", die einfach ständig wirkt und stark konzentrierten Willensimpulsen folgt.
Helle und dunkle Seite beziehen sich eher auf die Intention und Zielsetzung der Machtnutzung.

Es wäre sicherlich vertretbar, die Macht für eigene Belange zu nutzen, sofern es nicht die vorsätzliche Schädigung bzw. Manipulation anderer beinhaltet.
Z. B. etwas sehr schweres anzuheben, einen weiter entfernten Gegenstand zu sich heranziehen, eine Abkürzung über die Häuserdächer nehmen usw.
Schwieriger wird es eher bei Gedankenmanipulation, Zukunftsschau usw.
Diese "inneren" Anwendungen der Macht nicht zu mißbrauchen, bedarf einer ständigen Kontrolle der Emotionen und Bewußtheit über die wahren Gründe, die hinter einem Bedürfnis stehen.

Leicht ist so etwas nur, wenn man seit frühester Kindheit darin unterwiesen wurde und es so zur Selbstverständlichkeit wird.

Aber je grösser (überdurchschnittlicher) die persönliche Macht, umso grösser auch die Gefahr, zu fallen.
Wer z.B. traditionellen Kampfsport über lange Jahre gelernt hat, mag sich vielleicht daran erinnern, wie mit den wachsenden Fähigkeiten auch die Versuchung, diese zu verwenden, anstieg.
Nach einer gewissen Zeit und einigen Beulen und Blamagen später, fängt man sich (hoffentlich) und entdeckt eine ganz neue Qualität in seiner Kunst, z. B. die inneren Aspekte.

Es ist wie im Leben, grob vereinfacht:
Kindheit - Erlernen der Grundkenntnisse
Schulzeit - Vertiefen der Kenntnisse und Spezialisierung gemäß der eigenen Neigungen und Fähigkeiten
Pubertät - Durchbruch der Persönlichkeit und Ausprobieren der Fähigkeiten zur Findung bzw. Stärkung der eigenen Position, dies ist die gefährliche Phase.
Erwachsen - Routinierte Anwendung der Fähigkeiten und Erlernen von Diplomatie und interdisziplinärer Toleranz
Alter - zunehmende Besinnung auf die Qualität anstatt Quantität des Erlernten, Weitergabe des Wissens

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu weit abgeschweift :oops:
Bremst mich bitte, wenn es zuviel wird.

Benutzeravatar
Dan Carto
Jedi-Ritter
Beiträge: 538
Registriert: 13.01.2008, 17:27
Wohnort: Jürgenshof

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Dan Carto » 21.03.2011, 21:27

Ich denke du hast Rah-Gon missverstanden. Es geht um eine Art der Verrohung. Klar hat die Macht in dem Sinne keinen "eigenen Willen", wobei ich das mal als Arbeitshypothese hinstelle. Beweisen kann das niemand und hier und da wiedersprechen sich da die Quellen.

Um bei Rah-Gon´s Beispiel zu bleiben... wenn du Wut, Zorn, oder Hass dafür nutzt einen Blitz zu erzeugen, mag das durchaus gut sein. Dein Kaffee wird sicher heiss und dein Toast gut durch, aber du hast den Tag mit einem negativen Gefühl begonnen. Das wird sich unweigerlich auf den Rest des Tages auswirken. Da stehst du sprichwörtlich mit dem "falschen Fuss" auf. Ausserdem sind diese Emotionen sehr mächtig und nur schwer zu kontrollieren. Leicht kontrollieren sie dich und nicht umgekehrt. Das macht sie ja auch so gefährlich.

Ach und was den Kampfsport angeht... ein guter Meister lehrt dich erst die Disziplin und das Verantwortungsbewusstsein und dann wie man jemanden "ausser Gefecht" setzt. Das erspart einem dann auch Blamagen, Beulen und vor allem den Staatsanwalt (Stichwort: gefährliche Körperverletzung).

PS: Mal nen Beitrag von Meister Jolee Bindu gelesen? Vom Abschweifen bist du noch weit entfernt. ;)
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut..." Zitat: J.W.v.Goethe
K'oyacyi Mando'ade! K'oyacyi Jetii aliit!

Benutzeravatar
Jaime Skywalker
Jedi-Meister
Beiträge: 507
Registriert: 26.09.2004, 21:29
Wohnort: Jena / Yavin 4
Kontaktdaten:

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Jaime Skywalker » 21.03.2011, 22:43

Wenn ich auf einmal die Macht fühlen und nutzen könnte, hätte ich natürlich die Absicht damit nur Gutes zu tun.
Tatsächlich würde ich aber wahrscheinlich erst einmal gar nichts tun. Alles was man tut hat Konsequenzen und je größer und bedeutender die Dinge sind, die man beeinflusst, desto größer sind die Folgen, die daraus entstehen. „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.“ Man kann noch so gute Absichten haben, gerade wenn einem dafür so viel Macht zur Verfügung steht, ist es schwer zu erkennen wie verheerend das Ergebnis sein könnte. Woher soll ich wissen, dass das was mir gut erscheint am Ende auch wirklich richtig ist?
„Aus großer Macht erwächst große Verantwortung“ Daher braucht es große Weisheit zu entscheiden an welchen Fronten man überhaupt kämpft und wo man sich besser zurück zieht. Und solange man die Verantwortung für mögliche Folgen nicht übernehmen kann oder will, ist ein Rückzug die besserer Alternative.
Und genau das ist es was ich erst einmal tun würde. Mich irgendwohin zurückziehen, fernab von Dingen die mich beeinflussen oder Personen die mich gar ausnutzen könnten. Dort würde ich mich zum einen darauf konzentrieren zu lernen meine Kräfte zu kontrollieren und meinen Geist zu beherrschen. Und zweitens, noch wichtiger, würde ich durch Meditation zu ergründen versuchen was die Macht überhaupt für Erwartungen an mich hat. Wenn mir das genügend Weisheit und Weitsicht verschafft hat, die Konsequenzen meines Handelns abzuschätzen, dann könnte ich damit beginnen, auf welche Weise auch immer, im Sinne der Macht zu handeln.
Geduld ist keine Tugend, sondern eine Lektion, die es jeden Tag aufs Neue zu lernen gilt.

Meister von Ayara Kotum

Lyndea Marsko
Jedi-Ritter
Beiträge: 140
Registriert: 08.03.2008, 20:50

Re: Die Macht zu nutzen...

Beitrag von Lyndea Marsko » 22.03.2011, 00:04

... dann würde ich kranke Menschen, Tiere und Pflanzen heilen. (Heimlich durch den Einsatz der Macht wenn diese Fähigkeit so außergewöhnlich wäre das ich befürchten würde verfolgt, unersucht, seziert usw. zu werden...)
Ich wäre auf der hellen Seite und ich glaub ich würde mich auf "die lebendige Macht" konzentrieren. Ich würde die Macht auch sonst für gute Dinge einsetzen.
Allerdings wäre auch die Versuchung da sich durch die Macht Dinge zu erleichtern z.B. mit Telekinese hochstehende Sachen zu holen oder die Macht einzusetzen um im Winter auf spiegelglatter Fläche nicht auszurutschen.

Antworten